Neuruppins Bürgermeister und der Geschäftsführer der INKOM würdigen die Verdienste der Firma Opitz Holzbau

 

Die Neuruppiner Firma Opitz Holzbau, die als eine von nur zwei Firmen aus Brandenburg und Berlin jüngst den Großen Preis des Mittelstandes erhielt, wurde an diesem Dienstag von Bürgermeister Nico Ruhle (SPD) und dem Geschäftsführer der InKom (Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen Neuruppin) Axel Leben besucht.

Die Herren konnten sich vor Ort ein Bild von den hochmodernen Produktionsanlagen machen, für die Opitz ausgezeichnet wurde. In Kapazität und Flexibilität ist man dem Wettbewerb voraus und kann so auch Großprojekte komplett produzieren und montieren, so jüngst die Vattenfall Zentrale in Berlin.

Im Gespräch mit Opitz Geschäftsführer Thomas Hübner und Geschäftsbereichsleiter Bodo Mierisch wurden die Vorteile seriellen Bauens mit Holztafelbauelementen, Stahlleichtbauelementen, High Tech Abbund und Nagelplattenkonstruktionen und die Zukunftschancen des ökologisch führenden Werkstoffs Holz diskutiert. Dabei ging es um die Frage, wie man den Anteil des Holzbaus in der Region erhöhen und fördern kann. Wegen des ökologischen Fußabdrucks, aber auch im Wettbewerb zu konventionellen Baustoffen, wo Holz hervorragende technische Eigenschaften an den Tag legt und besonders in der Frage der „grauen Energie“ bestens abschneidet. Natürlich punkten auch die kurzen Bauzeiten dank industrieller Vorfertigung – was den Auftraggebern erheblich zugutekommt.

Ein weiteres Thema war der Fachkräftemangel, der auch Opitz in seiner Expansionsstrategie lähmt – händeringend sucht man Techniker und Ingenieure und freut sich über jede einzelne Bewerbung. Herr Hübner kündigte an, dass ab 2022 auch Bauzeichner ausgebildet werden, um den eigenen Nachwuchs für die Konstruktionsbereiche heranzuziehen.

Auf dem Foto (von Links): Axel Leben, Geschäftsführer der InKom Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH Neuruppin, Nico Ruhle; Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Geschäftsbereichsleiter Opitz Holzbau Bodo Mierisch und Geschäftsführer Opitz Holzbau Thomas Hübner vor der Firmenzentrale des Unternehmens.

Ebenfalls erschienen in:

MÄRKER, Ausgabe vom 20.10.2021