Opitz wird als innovativster Mittelstandsbetrieb 2021 ausgezeichnet

 

Opitz Holzbau wurde als innovativster Betrieb von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem Großen Preis des Mittelstandes 2021 geehrt. Die Auszeichnung, die zu den wichtigsten Wirtschaftspreisen in Deutschland zählt, würdigt herausragende Leistungen mittelständischer Unternehmen. Den Ausschlag für die diesjährige Verleihung an Opitz Holzbau gab die über Jahrzehnte hinweg erwiesene außerordentliche Innovationskraft des brandenburgischen Vorzeigebetriebs, der als Systemlieferant von maßgefertigten Bauteilen aus Holz in der gesamten Baubranche einen exzellenten Ruf genießt.

„Den Großen Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung zu erhalten, ist für uns eine besondere Ehre“, betont Geschäftsführer Dipl.-Ing. Thomas Hübner, der die Auszeichnung gemeinsam mit Geschäftsbereichsleiter Dipl.-Ing. Bodo Mierisch und Verkaufsleiter Oliver Hering am 18. September in Würzburg entgegennahm.

„In der Tat haben wir uns und unsere Fertigungsmethoden kontinuierlich weiterentwickelt und investieren konsequent in modernste Technologien, um dem Wettbewerb stets die entscheidende Nasenlänge voraus zu sein. Diese Strategie, die auf Unternehmensgründer Martin Opitz zurückgeht, erweist sich in diesem Jahr erneut als goldrichtig.“, bestätigt Bodo Mierisch, der in Neuruppin vorrangig für die Herstellung von Nagelplattenbindern, Dachsystemen/Carports und Sonderbauteilen für den konstruktiven Ingenieurholzbau verantwortlich zeichnet.

 

Breites Leistungsspektrum

In zwei sogenannten Zukunftsfabriken fertigt Opitz Holzbau am Standort Neuruppin passgenaue Wand-, Dach- und Deckenelemente sowie anschlussbereite Raummodule für die gesamte Baubranche. Digitale Planungsprozesse sind dabei selbstverständlich. Der Systemlieferant von Bauteilen aus Holz sieht sich nicht nur als Dienstleister für die Schlüsselbranchen des Baugewerbes, sondern auch als Partner für die Wohnungswirtschaft und verstärkt sein Engagement insbesondere in der seriellen Modernisierung und Sanierung. Derzeit arbeitet Opitz Holzbau zusammen mit Knauf an der Erweiterung des Produktportfolios in Form von Elementen in Stahlleichtbauweise. Das Unternehmen nutzt konsequent moderne Produktionstechnologien und verfügt über einen beachtlichen Maschinenpark, der in ganz Europa Maßstäbe setzt.

 

Modernster Maschinenpark

Zu den Holzbearbeitungsmaschinen, die auf einer Hallenfläche von über 15.000 m² im Einsatz sind, zählen u.a. eine Wandfertigungsanlage mit 11 Tischen, ein computergesteuertes Plattenbearbeitungszentrum, Hundegger Abbundanlagen der neuesten Generation, verschiedene C-, Rollen- und Flächenpressen zur Herstellung von bis zu 35 m langen Nagelplattenbindern sowie diverse Sondermaschinen wie etwa superwendige Vier-Wege-Stapler, um die Ablauflogistik auf dem riesigen Werksgelände bis zum Verladepunkt zu perfektionieren.

 

Opitz Holzbau gehört zur Knauf-Gruppe

Seit 2018 ist der innovationsbegeisterte Mittelstandsbetrieb Teil der KNAUF-Gruppe, die sich durch diese Partnerschaft den Zugang zum industriellen Holzbau erschließt. Die Holzwirtschaft hat in Deutschland eine beachtliche Größe erreicht: Nach aktuellen Angaben des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) in Berlin erwirtschaften gut 650.000 Beschäftigte in ca. 70.000 mittelständischen Betrieben einen Jahresumsatz von rund 120 Milliarden Euro. Damit hat die Wertschöpfungskette Holz in Deutschland das Niveau des Metallbaus erreicht, der traditionell als Schlüsselindustrie der Wirtschaft gilt.

Vor diesem Hintergrund wird die besondere Ehre deutlich, die sich mit der Auszeichnung von Opitz Holzbau als innovativstes Mittelstandsunternehmen 2021 verbindet. Die gemeinnützige Oskar-Patzelt-Stiftung, die den Preis einmal jährlich im Herbst verleiht, sieht sich dem freien Unternehmertum sowie der Förderung von Netzwerkbildungen im Mittelstand verpflichtet. Seit ihrer Gründung 1984 weist sie auf die Bedeutung des Mittelstandes für die Schaffung neuer Arbeitsplätze hin und fordert Respekt und Achtung vor unternehmerischer Verantwortung und Leistung.

 

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Ebenfalls erschienen in:

mikado, Ausgabe November 2021

MÄRKER, Ausgabe vom 19.10.2021

Holz-Zentralblatt, Nummer 39 / 01. Oktober 2021 – Seite 693

Der Bauunternehmer, Ausgabe 162 / November 2021 – Seite 23